Kaltwasser- und Heizungs-System

Einsatzbereich

Die GEWA Korrosionsinhibitoren sind im Wasser bzw. in wässerigen Lösungen im Temperaturbereich zwischen – 30° C und + 220° C – unabhängig vom Sauerstoffgehalt der Lösungen – einsetzbar.
Die wirksame Anwendungskonzentration beträgt in Abhängigkeit von den technischen Rahmenbedingungen 2 – 4 Liter/m³
Die Wirkstoffe werden in den Systemen nicht abgebaut, sie sind umweltfreundlich und können z.B. in die Kanalisation abgegeben werden.

Erzielbare Korrosionsraten

Bei Einhaltung und Überwachung der von uns vorgeschlagenen Aufbereitungstechnik werden die folgenden Korrosionsraten eingehalten bzw. unterschritten:

  • Stahl St 37 < 0,03 mm/a
  • Kupfer < 0,01 mm/a
  • Messing < 0,01 mm/a

Spezielle Probleme entstehen bei der Konservierung alter, d.h. bereits seit vielen Jahren in Betrieb befindlicher Systeme. Hier muß – je nach Anlagenbeschaffenheit – durch geeignete Reinigungs- und Meßmethoden zumindest in der Anfangsphase eine optimale Konservierung angestrebt werden.
So kann es z.B. trotz des fachgerechten Einsatzes unserer Korrosionsinhibitoren in der ersten Zeit zu Korrosionsschäden, sogar zu Durchbrüchen in bereits stark korrodierten Anlagenteilen kommen.
Diese Reaktionen sind dadurch zu erklären, daß der Inhibitor in bereits stark fortgeschrittene Korrosionslöcher (Pittings) nur sehr langsam oder unter Umständen gar nicht mehr diffundieren kann. Probleme dieser Art treten erfahrungsgemäß in den ersten maximal 6 Monaten auf. Nach dieser Zeit kommen die Korrosionsreaktionen in der behandelten Anlage praktisch völlig zum Erliegen.

Überwachung

Beim Einsatz unserer automatischen Dosiersysteme ist grundsätzlich eine optimale Konzentration der Korrosionsschutzmittel in den Systemen gewährleistet.
Eine Wartung bzw. Überprüfung wird von uns empfohlen.
Darüber hinaus kann zur Überwachung der Kreisläufe bzw. zur Messung der exakten Korrosionsraten eine Korrosionsmeßstrecke installiert werden. Die Bestimmung der Korrosionsrate erfolgt hierbei über Korrosionscoupons, wobei die Meßergebnisse nach ca. 12 Monaten ermittelt werden.

Verfahrenstechnische Garantien

Verfahrenstechnische Garantien können auf Anfrage – entsprechend der unter Punkt 2 genannten Werte – gegeben werden.
Entsprechend unseren, über Jahre bei den unterschiedlichsten Einsatzfällen gesammelten Erfahrungen, werden im praktischen Betrieb die oben genannten Korrosionsraten im allgemeinen um eine Größenordnung unterschritten.
Die Konservierung wasserführender Systeme mit GEWA – Technologie ist nachweislich die intelligente Antwort auf drohende Korrosionsschäden.

 

Wirkungsweise

Bei Systemen, die zur Atmosphäre abgeschlossen sind, bietet sich die sauerstoff-freie Fahrweise an. Durch die Dosierung von Sauerstoffbindemitteln wird hierbei die Korrosion völlig ausgeschlossen.
Bei Systemen, die zur Atmosphäre offen sind, wird eine Passivierung der Anlagenteile durch entsprechende Inhibitoren vorgenommen.
Die GEWA – Korrosionsinhibitoren sind sogenannte Absorbtionsinhibitoren. Die Wirkung dieser Schutzstoffe beruht im wesentlichen darauf, daß – im Gleichgewicht mit der wässerigen Phase – eine Absorbtionsschicht auf der Materialoberfläche gebildet wird. Die gebildeten Schutzschichten sind röntgenographisch nachweisbar. Die resultierende Reduzierung des Wärmeübergangs ist praktisch nicht meßbar, d.h., nicht relevant. Die Stabilität dieser Inhibitorschicht ist abhängig von der Konzentration in der wässerigen Phase. Deshalb ist die kontinuierliche Einhaltung einer wirksamen Produktkonzentration zum Schutz der Anlagenteile unumgänglich. Größte Sicherheit gewährleistet ein automatisches Dosiersystem.
Mit dem Einsatz von GEWA Korrosionsinhibitoren kommt es nicht nur zu einem praktischen Stillstand der Korrosionsvorgänge, sondern die in technischen Systemen stark störenden und unerwünscht Materialtransporte, z.B. von Korrosionsprodukten, können – falls notwendig – in Verbindung mit Reinigungs- und Filtrationsmaßnahmen unterbunden werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß diese Korrosionsinhibitoren Dispergatoren enthalten, so daß es auf der einen Seite in Altanlagen ohne vorherige Reinigung zum Transport von Korrosionsprodukten in den Systemen kommen kann.
Auf der anderen Seite kann die dispergierende Eigenschaft dieser Produkte, im Bedarfsfall in Kombination mit Filtrationsmaßnahmen, zur einfachen und gefahrlosen Reinigung der Systeme genutzt werden.

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